Nachruf Heidi Bart

„Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren“

Dieser Gedanke Albert Schweitzers ist gerade sehr tröstlich. Denn die Hiobsbotschaft vom Tode Heidi Barts hat uns alle erschüttert. Heidi ist am 28. Mai 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit in Dresden gestorben. Sie wäre am 8. Juni 61 Jahre alt geworden.

Heidi gehörte zu den Menschen, die machen, die helfen. Viele Jahre hat sie unser HOG-Projekt in Sierra Leone als 2. Projektleitung engagiert unterstützt. Was sie in dieser Arbeit auszeichnete? Heidi hatte ein ausgeprägtes Gefühl dafür, was man den Menschen in Afrika zutrauen kann – und hatte in diesem Rahmen einen hohen Anspruch an ihre eigene Unterrichtsqualität. In den entscheidenden Momenten redete sie nicht, sie packte an und entwickelte nachhaltige Strukturen.

Ihre Arbeit hatte auch eine große Schubkraft für HOG als Institution. Heidi war dafür verantwortlich, dass HOG heute funktionierende Strukturen für die Online-Datenspeicherung und den Austausch von Daten besitzt. Auch hier bewies sie Überblick und hatte immer das große Ganze im Blick – zum Wohl von HOG.

Mit Heidi habe ich eine sehr wertvolle Kollegin und Freundin verloren, die für mich immer ansprechbar war. Ich spreche für die Projektgruppe Sierra Leone und alle von HOG: Wir haben sie überaus geschätzt und werden uns immer an ihre Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und unbedingte Hilfsbereitschaft erinnern.

„Heidi, Du fehlst uns schon jetzt!“ Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei Heidis Familie und ihren Freunden.

Susanne Erwig

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