Juli 2013

Es geht um die offizielle Anerkennung der Homöopathie in Bolivien.

La Paz

Blick auf die Mondinsel
Die Lehrpraxis

Wir kommen am 26. Juli in La Paz an. Das Wetter ist herrlich klar und wir haben kaum Probleme mit Sorochi, der Höhenkrankheit. Die Temperaturen im winterlichen Altiplano unterscheiden sich kaum von denen im Sommer, aber eine gnädige Sonne wärmt uns und selbst in der kleinen Gemeinschaftspraxis im Kunsthandwerker Zentrum ist es diesmal recht gut auszuhalten.

Nachdem die Schüler die ersten 3 Jahre ihrer Homöopathie Ausbildung 2012 mit einer Prüfung abgeschlossen haben, besteht unsere Aufgabe nun darin, ihre eigenständige Arbeit zu supervidieren. An diesem ersten Wochenende stellen die Schüler verschiedene Fälle aus ihrer Praxis vor. Wir sind recht zufrieden mit ihnen, denn die Anamnesen sind sorgfältig und nach allen Regeln unserer Kunst erhoben worden. Wir haben ein Repertorisationsprogramm in der spanischsprachigen Version dabei und üben mit den Schülern am Computer das Auffinden der Symptome und der dazugehörigen homöopathischen Mittel.

Aber auch Verwaltungsaufgaben stehen an: es geht um die offizielle Anerkennung der Homöopathie in Bolivien. Wir beschreiten hier zwei Wege. Einerseits bereiten wir unsere Kursunterlagen auf, um sie vom Gesundheitsministerium als Kurs genehmigen zu lassen, andererseits hat sich über die mit uns freundschaftlich verbundene lokale NGO „Enlace“ die Möglichkeit ergeben, unseren Ausbildungskurs in das Programm der staatlichen Universität von La Paz integrieren zu lassen.

 

Anja Kraus und Christine Wittenburg

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