März 2010

Ziel unserer Märzreise war es, die Grundausbildung in Homöopathie zu beginnen.

Nachdem wir uns Zeit zum Akklimatisieren genommen hatten - das sollte unbedingt eingehalten werden, sonst muss man die nächsten Tage büßen – starteten wir am Mittwoch 9.3.2010 mit den Unternehmungen, die schon in unseren Köpfen klar war. Wir trafen uns mit Henry und Alfredo, den Organisatoren der Schülergruppe und waren erstaunt, was sie schon alles vorbereitet hatten. Henry hatte Fragebögen und eine Kursbeschreibung an die zukünftigen Schüler verteilt. Die Frage mit der Übersetzung für den Unterricht an den Wochenenden wurde geklärt und wir machten uns auf den Weg, einen Schrank und die Patientenakten usw. für die Lehrpraxis zu kaufen.

Die nächsten Tage brauchten wir für die Vorbereitung der Skripten und des Unterrichts, die wir teilweise in Ermangelung von frischer Luft nach „ Valle de la Luna“ und in den Innenhof unseres Hotels verlegt hatten.

Am 13./14. 3. hielten wir unser erstes Unterrichtswochenende. Anfänglich waren nur 6 Schüler und keine „Direktion“ da, was in Südamerika „normal“ ist, erstens wegen der Mentalität und auch wegen der teilweise weiten Anfahrtswege. Am 20./21.3. setzen wir unseren Unterricht fort und am Ende zählten wir 22 Schüler. Henry, Alfredo und wir waren sehr zufrieden. Die Gruppe ist sehr bunt gemischt, sowohl vom Alter als auch von den Vorkenntnissen (Ärzte, Naturheiler, Chemieingenieur, Laien, die ihren Angehörigen helfen wollen…) Das hat sich als positiv erwiesen, weil sich alle gegenseitig respektieren und jeder seine Erfahrungen einbringen kann.

Wir hatten von Anfang an ein sehr gutes Gefühl beim Unterrichten und wurden mit einem reichlichen Mittagstisch verwöhnt, zu dem wir „nur“ unsere Schokolade beisteuern konnten, die aber besonders gut ankam.

In der Woche waren jeweils drei Tage Lehrpraxis geplant. Die Patienten warteten schon auf die Behandlung, doch wir hatten keine, bzw. unzuverlässige Übersetzer. Das Ergebnis war, dass wir ohne Übersetzer anfingen zu behandeln, sprich mit unseren mageren Spanischkenntnissen, Wörterbuch und Händen und Füßen…Wir gaben unser Bestes und die Patienten auch. Sie brachten teilweise ihre eigenen Übersetzer (mit Englischkenntnissen) mit.

Nach den ersten zwei Unterrichtseinheiten und den 6 Tagen Lehrpraxis haben wir den Eindruck, dass sich etwas Gutes entwickelt. Wir wurden mit einem Ritual „Danksagung an Pacha Mama und Danksagung der Gruppe an uns“ verabschiedet und freuen uns aufs Wiederkommen.

Edeltraud Snajdr und Ursel Lessmann

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