Mai 2010

Aprendiendo juntos

Der isländische Vulkan verzögert unsere zweite Projektfahrt nach La Paz um vier Tage. Trotzdem empfängt uns die Stadt mit einem Sonnenaufgang und für die Stadt typischer frischer Luft.

Wir hatten in den ersten Tagen vor allem mit der Organisation des Kurses zu tun. Durch die Verzögerung konnte das vereinbarte erste Wochenende nicht stattfinden und wir mussten die Schüler, die zum Teil von weit her kamen, erreichen.

Das Unterrichten in La Paz ist eine Freude. Unsere Schüler haben einen ganz leichten Zugang zu den Grundgedanken der Klassischen Homöopathie und dem Konzept der Lebenskraft.

Die Philosophie der traditionellen Medizin in den Hochanden ist der Philosophie der Klassischen Homöopathie sehr ähnlich. Es gab einen sehr befruchtenden Austausch zwischen der Aymara-Tradition und der Klassischen Homöopathie. Dabei haben wir alle viel gelernt.

Neben dem Unterricht war sehr viel in der Consulta (Lehrpraxis) zu tun. Bereits in diesem Stadium des Unterrichts haben wir damit begonnen. So kamen in der zweiten Woche vor allem Angehörige und Freunde unserer Schüler in die Consulta, um sich zu Lehrzwecken behandeln zu lassen.

Es kamen viele Patienten mit körperlichen und seelischen Leiden, die zum Teil sehr gut auf die Mittel ansprachen.

Das Vertrauen, dass diese sehr feinen Menschen uns entgegen gebracht haben, war berührend, genau wie ihre Geschichten.

Wir hoffen, dass wir den Menschen, die wir behandeln durften, helfen konnten und unsere Schüler den Austausch genau so genossen haben wie wir.

Anja Kraus und Anke Glossner

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