Einblick Juli 2017 „Homöopathie für Flüchtlinge in Deutschland“

Einblick 2018 | „Homöopathie für Flüchtlinge in Deutschland“ mit HiA

Das neue Leitungsteam freut sich über neue Mitarbeiter im Flüchtlingsprojekt

Mitte des Jahres 2017 hat sich endlich eine Nachfolge für die Leitung des Flüchtlingsprojektes gefunden: Mein Name ist Maria Möller und ich arbeite als Ärztin in Augsburg. Mit im Leitungsteam bleibt Regina Mössner von HiA (Homöopathie in Aktion), Angelika Pöllet (Finanzen) und Jeannette Hölscher-Schenke (Öffentlichkeitsarbeit) sind neu hinzugekommen.

Weiterhin sind in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland Therapeuten von HOG und HiA aktiv ehrenamtlich in der Flüchtlingsbehandlung tätig: in Unterkünften, in Beratungsstellen, in eigenen Praxen. Obwohl nicht mehr so viele Flüchtlinge in Deutschland ankommen, reißen die Probleme nicht ab. Abschiebungen drohen, Wohnungen und Arbeit sind für Flüchtlinge schwer zu bekommen, Angehörige dürfen nicht nachkommen... Die neuen Belastungen („Postmigrations-Syndrom“) machen krank. Heimweh kommt hinzu und oft kommen jetzt erst die traumatischen Erlebnisse auf der Flucht hoch.

Die ganz akuten Interventionen gehen zurück, es kommt zu mehr chronischen Behandlungen, die von den Flüchtlingen gern angenommen werden. Es werden ja nur wenige Therapien für die psychischen Probleme der geflüchteten Menschen angeboten. Wir können da eine Lücke füllen, wobei die Kostenübernahme für die Dolmetscher aus Projektmitteln eine unschätzbare Hilfe ist. Auch bei Flüchtlingshelfern, Sozialarbeitern und den vielen ehrenamtlich helfenden Mitbürgern werden die von uns kostenlos angebotenen homöopathischen Behandlungen der Geflüchteten sehr geschätzt.

Um die Arbeit im Projekt an die Gegebenheiten anzupassen und um vor Ort bei den mit der Flüchtlingsarbeit involvierten Menschen mit unserem Angebot bekannter zu werden, haben wir einen neuen Projektflyer herausgebracht, ein weiterer Informationsflyer zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort ist im Entstehen. Auch haben wir begonnen, lokal Selbstfürsorgeseminare anzubieten und wollen das noch ausweiten.

Macht das nicht Lust auf Mitarbeit? In unserem Flüchtlingsprojekt kann direkte Hilfe geleistet werden, genau dort und ohne Umwege, wo sie gebraucht wird. Aber bei unserer Tätigkeit bekommen wir auch viel zurück, erleben eine große Dankbarkeit und erfahren viel über Menschen aus anderen Kulturen.

Dr. Maria Möller

Ansprechpartnerinnen

Dr. Maria Möller
Regina Mössner

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