Einblick Ecuador Juni 2018

Einblick Ecuador Juni 2018

Verena im Gespräch mit Sandra und Jiunt über ihre Erfahrungen mit der Homöopathie im Regenwald Ecuadors: Beide haben am themenbezogenen Unterricht von HOG teilgenommen und bereits mehrere Talleres (Workshops) besucht.

Verena: Sandra, erzähle ein bisschen über Deine Erfahrungen mit der Homöopathie!

Sandra: Mit homöopathischen Arzneien habe ich in meiner Communidad und an anderen Orten vielen Menschen geholfen. Medikamente, die am meisten verwendet werden, sind Dulcamara bei Fällen von Grippe bei Kindern, denn es gibt hier viel Regen, die Kinder werden nass; auch wir Erwachsenen  verkühlen uns, das verursacht Grippe, Husten und Fieber, der Gebrauch bringt Besserung. Ich konnte vielen Menschen helfen.

Weiterhin verwende ich gerne Kalium carbonicum, bei Schmerzen, wenn sie dabei müde sind, Schmerzen in diesem Körperbereich. (Sandra zeigt auf Brust und Rücken) Bei einer Person, die hatte Schmerzen, so dass sie nicht atmen und nicht essen konnte, sie fragte mich, ob ich ihr helfen kann, denn es ging ihr sehr schlecht. Ich gab ihr Kalium carbonicum, denn sie sagte, dass sie stechende Schmerzen habe, sehr starke (Rücken)Schmerzen. Ich gab es ihr, innerhalb von Minuten veränderte sich der Zustand. Sie unterhielt sich, ich fragte "Wie fühlst du dich?", sie sagte "Ich habe vergessen, dass ich Schmerzen hatte.

Ein anderer Fall ist Podophyllum, das hat auch meinen Kindern geholfen, wenn sie manchmal etwas Schlechtes oder Fettes gegessen hatten, mit Durchfall und starken Bauchschmerzen, dann gebe ich es ihnen, oder auch anderen Personen, und es hilft gut.

Verena: Herzlichen Dank, Sandra. Jiunt, wie sind Deine praktischen Erfahrungen?

Jiunt: Seit 3 Jahren nehme ich an diesen Homöopathiekursen teil und wende sie besonders bei Frauen in meiner Communidad an. Häufig bei Insektenstichen, bei Grippe, und anderen Beschwerden. Was ich am meisten anwende, ist Ledum, nur drei Globuli helfen gut. Eine Frau hatte nach Bissen von Conga Ameisen sehr starke Schmerzen am ganzen Körper, das Gesicht war geschwollen, sie hatte Fieber. Es war ein sehr intensiver Schmerz. Ich gab ihr Ledum, nach 20 Minuten Hypericum, weil sie noch ein Prickeln der Finger hatte. Danach ging es ihr besser, der Schmerz war weg.

Ich habe auch Sepia angewendet, bei einer Frau, die kurz davor entbunden hatte. Es ging alles gut, die Geburt verlief gut, dem Baby ging es gut. Danach hatte sie einen Uterusprolaps, sie hatte Schmerzen, begann zu weinen. Sie hatte das Gefühl, etwas in der Vagina zu haben, das hinausdrängte. Ich fragte, ob die Plazenta komplett gewesen war, angeblich ja. Nach Sepia-Gabe ging doch noch ein Plazentarest ab, und es ging ihr wieder gut, keine Beschwerden mehr.

Dr. Adriena Stelzig

 

 

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