Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit!

Mariam ist traditionelle Hebamme in Matondoni, einem kleinen Ort auf der Insel Lamu in Kenia. Seit 2004 lernt sie klassische Homöopathie und wendet ihr Wissen erfolgreich an.

Ihr Ansehen in Matondoni ist gestiegen, seit sie nicht nur Hilfe bei Geburt und Schwangerschaft leistet, sondern auch viele akute Krankheiten und Verletzungen mit homöopathischen Mitteln behandeln kann.

Jetzt hat sie eine Gruppe von 10 traditionellen Hebammen um sich versammelt, die von ihr lernen wollen.

Das Kenia Projekt in Lamu hat eine neue Phase erreicht. In Lamu sind schöne, große Räume angemietet worden. Zwei sehr gut ausgebildete kenianische Homöopathinnen leben im Haus, behandeln regelmäßig in der Lehrpraxis und unterrichten die Homöopathie Schüler. Sie haben in Kwale, eine Tagesreise von Lamu entfernt eine 3 jährige Vollzeitausbildung in klassischer Homöopathie erhalten. Jetzt geben sie in Lamu ihr Wissen weiter und bauen langsam die Lehrpraxis auf.

Die Keniagruppe von Homöopathen ohne Grenzen aus Deutschland hat ein Teilziel erreicht. Statt drei Einsätze pro Jahr reichen jetzt 2 eigene Einsätze in Lamu. Der Aufbau in Lamu und die Ausweitung in die umliegenden Orte wird weiterhin finanziell unterstützt.

Im Februar 2014 findet die Abschlussprüfung der Ausbildung für akute Behandlung statt.

Ab 2014 wird in den kleinen Orten auf Lamu und auf dem Festland eine kurze Ausbildung für erste Hilfe bei akuten Erkrankungen angeboten. Es sind jeweils ca. 25 Interessenten: Traditionelle Hebammen, Healthworker, Krankenschwestern und auch Lehrer, die teilnehmen wollen.

Die Schüler werden in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Keniagruppe vor Ort unterrichten.

Die neue Situation bietet viele Vorteile: Die Lehrpraxis ist regelmäßig besetzt und gut frequentiert. Der Unterricht ist regelmäßig und von Kenianern in ihrer eigenen Sprache. Die Lehrmaterialien werden nach und nach in Kisuaheli übersetzt. Die homöopathischen Arzneien dienen als Erweiterung der eigenen traditionellen Medizin und werden komplementär zur klassischen Medizin eingesetzt.

Für längere Zeit ist das Projekt in Lamu noch auf Unterstützung und Spenden angewiesen. Ziel ist, eine Ausweitung in die umliegenden, medizinisch schlecht versorgten Orte unter Einbeziehung der bereits ausgebildeten Schüler.

Einer unsere Schüler erhält jetzt die 3 jährige Ausbildung in Kwale und kann dann die Lehrpraxis weiterführen. Auch diese Ausbildung wird über unsere Spenden finanziert.

Ansprechpartnerinnen

Birgit Atzl
Janina Huppertz

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