Mazedonien November 2004

Britta Gudjons erklärt die Potenzierung

Unsere Ausbildungsgruppe für Homöopathie in Mazedonien befindet sich nun im vierten Ausbildungsjahr. Mit einer kleinen Unterbrechung während der Unruhen im Sommer 2001 waren alle TeilnehmerInnen durchweg mit Motivation und Elan bei der Sache. Es ist bewundernswert, wie sie trotz aller schwierigen Umstände immer wieder die Energie und die Zeit finden, um das Unterrichtsmaterial zu übersetzen und in Arbeitsgruppen ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Wir kommen voran
Dieses Jahr konnten wir eine ausführliche Prüfung zum Ende der Grundausbildung abnehmen. Drei der 18 TeilnehmerInnen legten das Examen mit hervorragendem Ergebnis ab, wofür sie bei der Diplomverleihung im Februar 2005 noch eine besondere Überraschung erwartet: Der belgische Homöopath Dr. Frederik Schroyens spendete drei von ihm verfasste Bücher mit Widmung als Auszeichnung für ihre besondere Leistung.

Nun hat der zweite Teil der Ausbildung begonnen: Die mazedonischen Kolleginnen und Kollegen arbeiten unter unserer Supervision selbständig in der Lehrpraxis, was in Verbindung mit der bestandenen Prüfung zu einem neuen Selbstverständnis in der homöopathischen Arbeit führt.

Wie geht es weiter
In Zukunft wollen wir mehrmals im Jahr Supervision und Seminare anbieten, um einen sanften Ablöseprozess einzuleiten und eine kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten.
Zusätzlich zur Lehrtätigkeit stehen wir vor der großen Aufgabe, die homöopathische Basisliteratur in die Landessprache zu übersetzen. Nur so kann die Homöopathie vielen Menschen nahe gebracht werden.

Die finanziellen Schwierigkeiten konnten durch zahlreiche Spenden gemildert werden. Durch die großzügige Spende des Archibel Verlages beispielsweise konnten wir alle unsere Schülerinnen und Schüler mit Repertorien ausstatten. Auch andere Unterrichtsmittel konnten mit Spendengeldern angeschafft werden. Danke an all unsere Unterstützer ? ohne ihre Hilfe wäre unsere Hilfe nicht möglich.

Herzlichen Dank an Brita Gudjons für die regelmäßige Unterstützung der Projekte mit homöopathischen Arzneimitteln und ihren engagierten Einsatz in Mazedonien 2005, wo sie eine Gruppe Apothekerinnen und Studierenden in die Herstellung homöopathischer Mittel einweist.

Nikolaus von Glasenapp und Christine Lauterbach

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