Das Mostar-Projekt

1997 - 2000

Das Mostar - Projekt

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Die Buchdokumentation
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Die Stari Most 2011


Das Mostar-Projekt fand seinen Anfang 1996, ursprünglich unter der Obhut des Homöopathie-Forum e.V.

Nachdem die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet des Balkans ein Ende hatten, entstand die Idee die Opfer des Krieges bei der Bewältigung ihrer grausamen Erlebnisse zu unterstützen. Das kurzfristige Ziel war zunächst die unentgeltliche homöopathische Behandlung von Kriegsopfern vor Ort, mittelfristig war an Hilfe zur Selbsthilfe gedacht: Ärzte, medizinisches Personal und Laien sollte eine Ausbildung in klassischer Homöopathie angeboten werden.

Langfristiges Ziel stellte die Eingliederung der klassischen Homöopathie als kostengünstige und effiziente Therapiemethode in das Bosnisch-herzegowinische Gesundheitssystem dar.

Da 1997 eine neue Trägerschaft für das Projekt gefunden werden musste gründeten wir die Homöopathen ohne Grenzen e.V. So wurde ein Verein geschaffen der den optimalen Hintergrund sowohl für das schon laufende Togoprojekt als auch für die Arbeit in Mostar bildete.

Über einen Zeitraum von vier Jahren betreuten cirka 30 HomöopathInnen im Wechsel eine Praxis in Mostar. In dieser Zeit erhielten rund 1200 Menschen homöopathische Hilfe. Zwei Jahre lang wurde eine Gruppe von 15 Personen ausgebildet. Im Sommer 2000 wurde die laufende Praxis an zwei unserer Schüler übergeben.

1999 erhielt das Projekt einen Preis der Robert-Bosch-Stiftung.

Mit unserer Arbeit in Sarajevo setzen wir das damals Begonnene fort und rücken den langfristig formulierten Zielen ein bedeutendes Stück näher.

Das Buch "Das Mostarprojekt. Die Homöopathie zwischen Krieg und Hoffnung". Verlag Peter Irl, ISBN 3-933666-03-1, schildert die Erfahrungen aus Mostar und dokumentiert die homöopathische Behandlung. Der Erlös kommt der Arbeit der Homöopathen ohne Grenzen e.V. zugute.

Außerdem können Sie sich über die Möglichkeit einer Assistenz in der Praxis in Mostar informieren.

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Bosna i Hercegovina - Bosnien und Herzegowina

Förderative Republik Bosnien und Herzegowina

Hauptstadt: Sarajevo

Fläche: 51.197 QKm

Einwohner: ca 4 700 000

 

Unabhängigkeit

In Bosnien und Herzegowina stimmten im März 1992 bei einem von Serben weitgehend boykottierten Referendum, bei 63 % Wahlbeteiligung, 99,4 % für eine staatliche Souveränität.

So erklärte das Land am 2. März 1992 seinen Austritt aus dem Staatsverband von Jugoslawien und ist seither eine unabhängige Republik. Die internationale Anerkennung erfolgte am 17. April 1992.

Darauf folgten drei Jahre Krieg zwischen serbischen, kroatischen und bosniakischen Einheiten. Am Ende des Krieges stand der 1995 in Dayton, USA paraphierte und in Paris am 14. Dezember unterzeichnete "Dayton-Vertrag", der die föderale Republik Bosnien und Herzegowina schuf.