Aktuelles

Abschluss unserer Projektarbeit in Sri Lanka

Im März 2013 fliegen wir als Projektgruppe letztmalig nach Sri Lanka.

Die von uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel reichen noch für drei weitere homöopathische Erste-Hilfe-Kurse für BewohnerInnen unterversorgter ländlicher Gebiete aus. Doch da diese nicht von uns, sondern von Dr. DeZoysa, als einheimischem Kollegen gehalten werden, sind weitere Projektreisen unsererseits nicht erforderlich.

Wir treffen nochmals mit VertreterInnen von unserem Partner Sewalana Foundation zusammen und besprechen das weitere Vorgehen. Zusammen mit Sewalanka stellen wir die Erste-Hilfe-Projekte der örtlichen Vertretung der Welthungerhilfe vor, mit dem Ziel gleichartige Kurse in die gemeinsamen, umfangreicheren Projekte der Zusammenarbeit von Sewalanka und der „Deutschen Welthungerhilfe“ zu integrieren.

Die Welthungerhilfe ist vor allem auch im Norden des Landes, in den ehemaligen Bürgerkriegsgebieten aktiv, wo die Not am größten und die medizinische Unterversorgung am gravierendsten ist.

Die von uns iniitierten Laienausbildungen sind in dieser Region besonders sinnvoll. Das weitere Vorgehen werden Sewalanka, die Welthungerhilfe und Dr. De Zoysa als Vertreter der sri lankischen Homöopathen ohne unsere Beteiligung planen.

 

 

schwierige Vergangenheitsbewältigung

Seit Mai 2009 schweigen die Waffen in Sri Lanka. Doch die Erleichterung über das Ende des Bürgerkriegs ist inzwischen weitestgehend verflogen.

Die tiefgreifende und unbearbeitete Traumatisierung der tamilischen Bevölkerung, flächendeckende Militärpräsenz im tamilischen Norden und fortdauernde Armeewillkür lassen einen wahren Frieden nach wie vor in weiter Ferne erscheinen.

Ein Bericht im "Deutschlandfunk"  vom 15.05.2013 beleuchtet die Situation.


 

 

 

Gesundheitsminister Sri Lankas nehmen am Weltkongress der Liga Medicorum teil

Laut einem Bericht in „Life Positive“ vom Januar 2012 nahm der neue Minister für Indigene Medizin, Hon. Salinda Dissanayake, gemeinsam mit dem Gesundheitsminister Hon. Shri Rao Narender Singh, zuständig auch für medizinische Ausbildung sowie weiteren hochrangigen Autoritäten Sri Lankas persönlich am Weltkongress der Liga Medicorum teil.

Diese hochkarätige Besetzung bedeutet mit Sicherheit eine große Wertschätzung der Homöopathie seitens der Regierung Sri Lankas, die Hoffnung gibt.  

„Der 30-jährige Krieg in Sri Lanka“

Unter diesem Titel erschien in der Ausgabe 11/2012 der Zeitschrift "Publik-Forum, kritisch – christlich – unabhängig" ein sehr informativer Hintergrundartikel zur Situation im Norden. Nahezu flächendeckende Militärpräsenz, die unveränderte Verminung weiter Gebiete bis in die Städte hinein und die tiefgreifende Traumatisierung der Bevölkerung lassen einen wahren Frieden noch weit entfernt erscheinen. Die Autoren Elisabeth Zoll und Thomas Seiterich beleuchten dabei auch die Lage der wenigen überlebenden Kindersoldatinnen und –soldaten.

Wir danken dem Verlag Publik Forum, Oberursel sehr herzlich für die kostenlose Überlassung des Artikels für die LeserInnen unserer Homepage.

 

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Dezember 2011 - Zweieinhalb Jahre nach Ende des Bürgerkriegs

Die Euphorie über das Ende des Bürgerkriegs ist der Ernüchterung gewichen. Trotz dem Bemühen vieler Einzelner steht sich die Mehrheit der Tamilen und Singhalesen unverändert fremd gegenüber. Und noch immer leben im Nordosten des Landes viele Menschen in Notunterkünften, die Versorgung mit Nahrungsmitteln zeigt sich für einen großen Teil der tamilischen Bevölkerung unzureichend und überteuert.

Ein Artikel der "Neuen Züricher Zeitung" vom 26. Oktober 2011 vermittelt einen Eindruck von der gegenwärtigen Stimmung zwischen den Bevölkerungsgruppen und der Situation der Tamilen im Nord- Osten Sri Lankas.