Ausblick

Frischer Wind in Sachen Homöopathie

Homöopathie hat in Sri Lanka eine lange Tradition, mangels Förderung erlitt sie jedoch seit Jahrzehnten ihren Niedergang. Aktuell gibt es in Sri Lanka nur noch wenige gut ausgebildete Homöopathen.

Bereits dem Vorgänger des amtierenden Ministers für Indigene Medizin lag die Verbesserung der desolaten Situation der Homöopathie am Herzen. Eine Linie, die der aktuelle Minister Hon. Salinda Dissanayake erfreulicherweise fortsetzt. So soll beispielsweise in Kooperation mit indischen Universitäten eine neue Generation sri- lankischer Medizin-Studenten eine fundierte Homöopathie-Ausbildung erhalten.

Zur Wiederbelebung der Homöopathie sind jedoch nicht nur gut ausgebildete Homöopathen nötig, sondern auch ein wahrnehmbarer Bekanntheitsgrad und Akzeptanz in der Bevölkerung.

Jenseits akademischer Diskussionen überzeugt Homöopathie gerade auch in der Ersten Hilfe mit für die Betroffenen schnellen und beeindruckenden Heilungserfolgen. Damit verbessern die von uns finanzierten Laienausbildungen zum Thema „Verletzungen“ und den häufigsten akuten Erkrankungen nicht nur die medizinische Situation der dörflichen Regionen. Die schnelle Wiederherstellung der Arbeitskraft, gegebenenfalls die Überflüssigkeit teurer und weit entfernter Arztbesuche oder gar Krankenhausaufenthalte durch gut ausgebildete homöopathische Ersthelfer befördern das Interesse an Homöopathie in der Bevölkerung.

Viel wird in den kommenden Jahren von einer stabilen politischen Entwicklung – auch bezüglich der Homöopathie – in Sri Lanka abhängen. Doch die Weichen sind gestellt und gemeinsam mit unseren sri lankischen Partnern blicken wir gespannt auf die homöopathische Zukunft des Landes.

 

 

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