Konzept

Förderung einheimischer Initiativen

Impulse, Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe

Unsere Arbeit in der Zeit der Katastrophenhilfe nach dem Tsunami war klar definiert: Man rief uns nach Sri Lanka, um homöopathische Behandlungen der körperlichen und psychischen Folgen der traumatischen Erlebnisse anzubieten. Später kommen die Probleme, die durch die Lagersituationen hervorgerufen wurden, als Behandlungsanliegen dazu.

Bereits damals war es uns wichtig, unsere Hilfsbereitschaft den Wünschen der Menschen anzupassen. Als Gäste aus einem wohlhabenden Land bieten wir Ideen und Impulse an, bestimmen aber nicht wie und was davon umgesetzt wird.

 

Mit dem Ende der Katastrophenhilfe gestaltet sich unsere Arbeit in Sri Lanka komplexer. Gemeinsam mit unseren sri-lankischen Partnern und Freunden entwickeln wir Ideen und unterstützen einheimische Initiativen zur Entwicklung der Homöopathie im Land. Je nach Projekt reicht unser Angebot hierbei von Beratung, der Vermittlung von Kontakten, über Anschubfinanzierung bis zur vollständigen Kostenübernahme.

 

Die Anpassung unserer Arbeit an die neue Situation nach der Katastrophenhilfe bringt es mit sich, dass wir nicht mehr selbst in Sri Lanka unterrichten. Wir lernen während unserer Aufenthalte kompetente sri-lankische Kollegen kennen, die wir mit unserer Arbeit überzeugen und die gerne engagiert für ihr Land eintreten wollen. Sie führen mit unserer fachlichen und finanziellen Unterstützung homöopathische Ausbildungsprojekte zu einem angemessenen ortsüblichen Lohn durch. Ein Vorgehen, das uns sowohl unter dem Aspekt unseres Grundsatzes der Hilfe zur Selbsthilfe, als auch im Interesse eines verantwortungsvollen Umgangs mit Spendengeldern angemessen erscheint.

 

Als unser letztes Projekt finanzieren wir die Verbesserung der medizinischen Versorgung in abgelegenen Regionen. In Laienausbildungen erlernen Ersthelfer die Grundlagen homöopathischer Erster Hilfe und wenden sie in ihren Dörfern an. Organisiert von unserem langjährigen einheimischen Partner Sewalanka Foundation führen sri-lankische Homöopathen dieses Ausbildungsprojekt durch.

 

Angesichts der Diskrepanz des großen Bedarfs derartiger Ausbildungen und den eher bescheidenen Mitteln unserer kleinen Organisation werden diese Laienausbildungen als Pilotprojekte durchgeführt. Mit der Auswertung dieser Kurse beantragt Sewalanka weitere gleichartige Projekte bei größeren Organisationen. Auch eine Integration in bereits laufende, umfangreichere Projekte wurde vorgeschlagen.

 

Unsere Projektarbeit in Sri Lanka ist mit dem Abschluss dieser Pilotprojekte beendet.

 

mit einem riesigen Netz fischen alle gemeinsam und teilen den Ertrag
Diese traditionelle Art des Fischfangs wird auch heute in vielen Orten Sri Lankas betrieben.

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If you give me a fish, you have fed me for a day. If you teach me to fish, you have fed me until the water is polluted and the beach is taken for hotel development.
But if you teach me to organize, then whatever the challenge, I can join together with my community and we will develop our own solution.

(Leitspruch der Sewalanka Foundation, unserer Partnerorganisation in Sri Lanka)