Weihnachtsspenden

Doris Abeler arbeitet als Bilanzbuchhalterin in der Verwaltung eines Caritasverbandes – und ist klassische Homöopathin. Seit Frühling 2014 ist sie im Vorstand von HOG verantwortlich für den Bereich Finanzen.

Weihnachten steht vor der Tür. Was bedeutet das Fest der Feste für die HOG-Finanzen?
Die Weihnachtsspenden sind alle Jahre wieder das Fundament für das gesamte HOG-Geschäftsjahr. In der Weihnachtszeit erhalten wir rund 70 Prozent der Gesamtspenden eines Jahres. Diese müssen zum Teil für geplante Ausgaben vorfinanziert werden. Natürlich ist es ein harter Wettkampf um Aufmerksamkeit, denn viele Hilfsorganisationen kämpfen vor dem Fest um Spenden.

Was passiert mit meiner Spende an HOG?

Bei HOG können wie garantieren, dass jede projektbezogene Spende direkt den Projekten zugute kommt. Was die Projekte gerade am dringendsten benötigen, sind Gelder für Reisekosten. Darüber hinaus fallen auch Kosten für Dolmetscher, Schulungsmaterialien und Räume an. Ungebundene Spenden nutzen wir zur Deckung von unterfinanzierten Projekten. Deshalb werben wir für zweck- und projektungebundene Spenden. Auf der anderen Seite wissen wir: Je klarer die Vorstellung der Spender ist, wohin ihr Geld fließt, desto eher sind sie auch bereit, Geld zu geben. Deshalb können HOG-Spender als Projektpate auch gezielt ein Projekt unterstützen – und das nachhaltig. Wer dauerhaft spendet, der tut auch dauerhaft etwas Gutes. Gerade unsere Projekte in Sierra Leone, Kenia und Bolivien brauchen derzeit dringend finanzielle Unterstützung.

Was sind Ihre aktuellen Aufgaben als Schatzmeisterin?

Im Moment beschäftige ich mich mit den Finanz- und Budgetplänen für die einzelnen Projekte. Das ist im Grunde auch meine Hauptarbeit. In meinem ersten Jahr als Schatzmeisterin habe ich mir eine Dateienstruktur als Basis geschaffen – und jetzt investiere ich durchschnittlich 3 Stunden wöchentlich in mein Amt. Die Kommunikation im Vorstand passiert regelmäßig in Telefonkonferenzen und Mailkontakten. Es ist schwierig, so weit auseinander zu sein, denn bei persönlichen Treffen ist im Grunde ein ganzes Wochenende verplant. Ich bin voll berufstätig und nehme dann dafür oft Urlaub. Doch die Treffen sind dann auch immer eine große persönliche Bereicherung.

Ein Ehrenamt bringt Arbeit, selten aber wirklich Ehre. Warum engagieren Sie sich?
Die Menschen packen mich! Bei HOG arbeiten so viele ehrenamtlich mit hohem Engagement und setzen sich in großartiger Form für andere ein. Es sind ja meist die interessanteren Zeitgenossen, die mittun. Ich bin überhaupt gern mit Menschen zusammen, gerade auch mit solchen, die anders ticken als ich. Für meinen persönlichen Einsatz kriege ich viel zurück: Austausch, Anerkennung und auch das gute Gefühl, das richtige zu tun.

 

 

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