Präsenz-Mitgliedertreffen in Fulda im April 2025
Wenn fünfzehn Menschen aus allen Ecken Deutschlands zusammenkommen, um gemeinsam an einer Vision zu arbeiten, dann entsteht etwas Besonderes. So war es auch am 4. und 5. April 2025 im wunderschönen TagungsKloster Frauenberg in Fulda: Inmitten stiller Gänge, lichtdurchfluteter Räume und weitem Blick über die Stadt trafen sich neue und langjährige HOG-Mitglieder zu Austausch, Planung und Vorausschau.
Schon beim Ankommen war die Atmosphäre offen und herzlich. Besonders schön: Einige neue Gesichter brachten sich gleich aktiv ein – mit frischem Blick, spannenden Fragen und neuen Impulsen. In den gemeinsamen Runden wurden zentrale Themen diskutiert.
Öffentlichkeitsarbeit mit Teamgeist
Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit war spürbar: Hier tut sich was! Ein engagiertes Team formiert sich. Anja Kraus kann wertvolle Erfahrung aus ihrer Arbeit bei der Lachesis Zeitung einbringen und unterstützt künftig redaktionell. Es wurde ein offener Aufruf gestartet – wer Lust hat, kreativ mitzuwirken, ist herzlich willkommen. Einblicke gab es auch ins sogenannte „Kreismodell“ von Bettina Sohnius-Lüpertz – ein neuer Ansatz, unsere Zusammenarbeit strukturiert und gleichzeitig flexibel zu gestalten. Zwei Zoom-Termine sind bereits fix geplant: Am 23. Mai geht es um die Gestaltung des HOG-Messestands, am 2. Juni um Strategien für unsere Öffentlichkeitsarbeit. Janina Huppertz wurde mit großem Dank bedacht – viele, die sie auf dem letzten Simile-Kongress am Stand angesprochen hat, sind inzwischen HOG-Mitglieder geworden.
Ein Blick in unsere Projekte – lebendig, vielfältig, bewegend
Die Projektberichte waren ein Highlight des Treffens:
- Sierra Leone: Vier Kurse für eine Frauenkooperative in Makeni, unterrichtet von Karina, Ellen und Nicola – mit großem Engagement und ganz praktischer Relevanz. Themen wie Erste Hilfe, Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen wurden vermittelt. Die Arbeit von Kadiatu und Ibrahim wurde besonders gewürdigt.
- Bolivien: Anja gab tiefe Einblicke in das langjährige Projekt. Trotz mancher Hürde – etwa beim geplanten Austausch mit traditioneller Medizin – ist die Eigenständigkeit der bolivianischen Gruppe beeindruckend. Der Bedarf an neuen Projektmitgliedern ist deutlich, ebenso wie die Vision eines Buches über das Projekt, für das eine Förderung geprüft wird.
- HfgM – Homöopathie für geflüchtete Menschen: Madleen und Sandra berichteten vom neuen Projektnamen, regelmäßigem Austausch der Therapeutinnen und einem geplanten HOG-Traumaseminar im September 2025 in München.
- Kenia: Janina und Birgit erzählten von Chari, der engagierten Krankenschwester vor Ort, und der CBO – einer lokalen Organisation, die als strukturelles Rückgrat des Projekts dient. Ein Modell mit Vorbildcharakter für andere Länder?
Gemeinsam stark – mit Struktur und Herz
Neben den inhaltlichen Themen ging es beim Mitgliedertreffen auch um die Stärkung unserer internen Strukturen: Ein „Pool“ für Einsatzinteressierte wird nun endlich Realität – inklusive Qualifikationsbogen und Länder-Steckbriefen. Sobald das Kompetenz-Formular fertig ist, wird es allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt – digital abrufbar in einer neuen Servicebox auf unserer Website.
Madleen Bittner / Susanne Erwig / Kerstin Stephan
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