Bericht vom Mitgliedertreffen im April 2026

Anfang April fand das jährliche Mitgliedertreffen im Kloster Frauenberg in Fulda statt. Die Projektleiter_innen berichteten über die Entwicklung in ihren Projekten und deren aktuellen Stand.
Die aktuellen Entwicklungen zum Bolivien-Projekt finden sie hier.
Für das Sierra Leone Projekt reisten zwei Kolleginnen aus der Projektgruppe im Januar nach Rorinka und Makeni und führten dort einen neuen Unterrichtsblock zum Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit ein.
Im Kenia - Projekt ist überwiegend nur noch Begleitung einzelner Abläufe/Prozesse notwendig. Die Hebammen geben ihr homöopathisches Wissen inzwischen generationenübergreifend weiter und gut ausgebildete Homöopathen_innen aus Kenia stehen zur Supervision zur Verfügung.
Das Gemeinschaftsprojekt von“ Homöopathie in Aktion“ und „Projekt für geflüchtete Menschen in Deutschland“ besteht aus 2 größeren Zellen in Augsburg und Hamburg und einige, über ganz Deutschland verteilte Behandlern_innen.
Auf der diesjährigen Jubiläumsfeier von HiA, soll dieses Projekt groß vorgestellt werden. Der Umgang mit geflüchteten Menschen und deren Aufenthaltsmöglichkeiten unterscheidet sich in den Bundesländern deutlich. Teilweise wird es schwieriger, diese Menschen überhaupt noch persönlich zu erreichen.
Über eine Kollegin aus der Schweiz erreichte uns im letzten Jahr die Anfrage für ein neues Projekt auf den Philippinen. Sie stellte uns dieses Projekt noch einmal genauer vor und konnte viele unserer Fragen beantworten. Eigene Recherchen vorab ergaben, dass die rechtlichen Voraussetzungen für einen Arbeitseinsatz auf den Philippinen höchstwahrscheinlich gegeben sind. Nach der Klärung weiterer wichtiger Dinge, könnte eine Erkundungsreise vermutlich zu Beginn des Jahres 2027 stattfinden.

Vor der Mitgliederversammlung traf sich der Vorstand plus Beisitzerinnen und die Vertretung der Geschäftsstelle für eine zweitägige Klausur ebenfalls in Fulda. Dieses Jahr war das große Thema die Aufgabenverteilung und Neustrukturierung der Öffentlichkeitsarbeit. Zukünftig soll die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt, und zu einem großen Teil ehrenamtlich erledigt werden. Offensichtlich ist, dass unsere Webseite an der ein oder anderen Stelle überarbeitet werden muss. Die Vorarbeit soll durch uns erbracht werden. Die praktische Umsetzung überlassen wir einer professionellen Stelle.
Mit der Projektleiterin des Bolivienprojektes wurde außerdem in einer kleineren Runde der Projektantrag für die Stiftung weiter vorangebracht.
Rückblickend waren alle der Meinung, dass der Tagungsort in Fulda einen sehr schönen Rahmen bietet. Er ist gut zu erreichen, stadtnah und trotzdem ruhig gelegen. Außerdem ist es von Vorteil, dass die Gruppe geschlossen im Kloster übernachten kann und sich die gemeinsame Zeit zum Gedankenaustausch und Erzählen bis in die Abendstunden ausweiten lässt.
Wir danken allen, die den Weg nach Fulda auf sich genommen und das Treffen mit ihren Ideen bereichert haben.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!