• Homöopathen ohne Grenzen
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Kadiatu und Ibrahim als Dozenten für „Women in Agriculture“ in Makeni!

Abdul Sierra Leone

Wir können nicht oft genug vor Ort sein! Ein Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe ist, dass von uns ausgebildete und geprüfte Schüler ihr Wissen weitergeben und neue Schüler ausbilden.
Bei unserer Reise im November 2024 konnten wir für diese Form des Unterrichts in Makeni, einer Stadt im Zentrum von Sierra Leone, den Grundstein legen. Unsere Schülerin Kadiatu bat um eine Homöopathie-Ausbildung für die Frauen der Ngoila Women in Agriculture. Die Kooperative ist ein Zusammenschluss von überwiegend Frauen aus 10 „Chiefdoms“. Sie versuchen gemeinsam, ihre landwirtschaftliche Arbeit effizienter zu gestalten und somit ihre Lebensumstände zu verbessern.
 
Bei unserem Besuch besprachen wir die Möglichkeiten einer homöopathischen Ausbildung mit dem Vorstand der Kooperative. Danach fuhren wir in eines der Dörfer, wo wir von den Vertreterinnen der 10 Chiefdoms feierlich mit Reden und Gesängen begrüßt wurden und mehrere landwirtschaftliche Projekte besichtigten.
 
Zentraler Bestandteil der Kooperative sind die „Banken“ der Frauen: dreifach abgeschlossene Metallboxen, in denen ihr Geld sicher aufbewahrt und ggf. als Kredit vergeben werden kann. Um die „Bank“ zu öffnen, müssen vier Frauen anwesend sein: eine hat die Box, drei haben je einen Schlüssel. Mit diesem Prinzip werden die Frauen ermächtigt, über ihren Arbeitslohn selbständig zu bestimmen.

Abdul Sierra Leone

Im Februar 2025 konnte nach viel Vorbereitung die Ausbildung endlich starten. Kadiatu als Projektkoordinatorin wählte 12 Frauen aus den vielen Bewerberinnen aus, die über ausreichende Kenntnisse in Englisch, Schreiben und Lesen verfügen. Sie mietete einen Raum in Makeni an, organisierte Unterrichtsbänke und eine Tafel.
 
Unser langjähriger Schüler Ibrahim, der seine Homöopathieausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen hat, übernahm den Unterricht. Als Team unterrichteten die Beiden an 12 Samstagen die Grundlagen der Homöopathie sowie 22 homöopathische Mittel für Erste Hilfe, Durchfälle und Fieber. Sie übten Patientengespräche, Anamnesen, die richtige Mittelfindung. In einer Zwischenprüfung waren die Lernfortschritte deutlich erkennbar. Die Abschlussprüfung haben alle bestanden.
 
Wir sind sehr stolz auf die Leistung der Dozenten und Schülerinnen. Sie mussten einige Widrigkeiten meistern – mal gab es keinen Strom und der Unterricht fand im Flur des Gebäudes statt, mal konnten Schülerinnen wegen des zu starken Regens gar nicht kommen und holten den Unterricht nach. Sogar eine Nachprüfung für die Schülerin, die wegen der Geburt ihres Kindes an der Abschlussprüfung nicht teilnehmen konnte, wurde organisiert. 

Abdul Sierra Leone

Und das war erst der Anfang: an vier Terminen fand anschließend eine Lehrpraxis statt, bei der die beiden Dozenten zusammen mit den Schülerinnen Patienten in ihren Dörfern behandelten. Nur so können sie ihr erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen, sich in DiƯerentialdiagnosen üben und die Grenzen ihrer Möglichkeiten erkennen.

Für die wohlverdiente Abschlussfeier haben wir ein großes Paket nach Sierra Leone geschickt, das bereits nach vier Wochen unversehrt ankam – welche Erleichterung! Die Schülerinnen erhielten ihre Teilnahmebescheinigungen, fertig gepackte Globulimäppchen sowie ein speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Booklet als Nachschlagewerk. Für die Dozenten waren Zertifikate und kleine Aufmerksamkeiten für ihre großartige Leistung beigefügt.

Abdul Sierra Leone

Ein dringender Wunsch der Schülerinnen ist, zukünftig auch Schwangerschaft und Geburt homöopathisch begleiten zu können. Daher bereiten wir für 2026 einen Aufbaukurs vor, in dem sie lernen, die ihnen bereits bekannten homöopathischen Mittel auch für frauenspezifische Indikationen zu nutzen.

Wir sind voller Freude und Dankbarkeit, dass dieses Projekt so toll geklappt hat. Alle sind über sich hinausgewachsen, „Empowerment“ für Dozenten und Schülerinnen in Sierra Leone.

 


 

Einblick Sierra Leone Februar 2020

Nachdem wir am 16. Februar 2020 in Freetown, Sierra Leone gelandet sind, steht direkt ein Treffen mit dem Redeemers Board auf dem Zeitplan. Das Redeemers Board ist ein Verein mit acht Mitgliedern, unter ihnen Dr. Wilson, der seinerzeit eine homöopathische Ausbildung in Makeni durch uns absolviert hat. Eine kleine Klinik und eine Schule für Krankenpflege wird vom Redeemers Board betrieben. Nun soll eine homöopathische Ausbildung durch HOG integriert werden. Wir überlegen zusammen, wie wir dies bewerkstelligen können.

Weiter geht es in die Klinik in Rorinka, wo schon elf der ausgebildeten Schüler_innen, die Krankenschwester der Klinik und eine Kollegin der Nachbarklinik auf eine Fortsetzung des homöopathischen Unterrichtes warten. Vormittags wird wie immer unterrichtet und nachmittags behandeln die Schüler_innen unter Supervision die vor der Lehrpraxis wartenden Patient_innen eigenständig.

Vor den weltweiten Einschränkungen durch Covid 19 verlassen wir Sierra Leone – in der Hoffnung, bei unserer nächsten Reise, wann immer die sein wird, alle Mitarbeiter_innen, Freunde und Schüler_innen gesund wiederzutreffen.

Susanne Erwig

Einblick Sierra Leone Januar 2021

Abdul Sierra Leone„Hello mummy how are u doing and the family“, schreibt Abdul. Er ist unser Healthworker in Rorinka. Nach seiner dreijährigen Homöopathie-Ausbildung durch HOG hat er eine ausgezeichnete Prüfung abgelegt und leitet seitdem die homöopathische Sprechstunde in der lokalen Krankenstation. „Mummy“ Barbara Böttcher, die Projektleiterin Sierra Leone, steht ihm dabei mit fachlichem Rat zur Seite, beide kommunizieren auf Englisch über WhatsApp.

Abduls aktuelle Frage: Seine Patientin Mary, die er bislang mit Belladonna behandelt hat, klagt weiter über stechenden Kopfschmerz, ihre Pupillen sind geweitet und glänzend. Bei Sonnenaufgang ist ihre Sehkraft stärker eingeschränkt, sie hat Schmerzen. Die Augen sind immer mehr gerötet und tränen. Was tun? Abdul denkt über die Verordnung von Euphrasia nach und will sich bei seiner Ausbilderin rückversichern. Und: Der kleine Dienstweg „Rorinka-Konstanz“ funktioniert. Abdul und Barbara sind sich einig – und der Erfolg gibt ihnen recht. Marys Zustand verbessert sich rasch.

Ein zweiter Patient klagt über starke Magenschmerzen und Blähungen nach einer Mahlzeit. Nach der Einnahme von Carbo vegetabilis C30 ist er diese Symptome los, aber seine Füße sind stark angeschwollen. Dazu kommt eine ganze Reihe an Symptomen: Kopfschmerzen, Krämpfe in den Gliedmaßen, Magengrummeln, Rückenschmerzen, Sodbrennen und eine Blasenentzündung. Barbara bestätigt Abduls Behandlungsvorschlag mit Nux vomica, rät aber zur Folgeverordnung von China Sulfur. Abdul folgt ihrer Empfehlung – und das Ergebnis ist erfreulich. Dem Patienten geht es wieder gut.

„congratulation to u our result have been coming good“: Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit macht diesen informellen Austausch per WhatsApp so erfolgreich und gibt Abdul zusätzliche Sicherheit in seinen Verordnungen. In der von unserem Kooperationspartner EAFA erbauten Station arbeitet er einvernehmlich mit einem Krankenpfleger, der schulmedizinisch behandeln darf. Diese Zusammenarbeit klappt großartig und sollte viel häufiger gelingen. Wir werden den jungen Homöopathen Abdul auch in Corona-Zeiten weiter intensiv begleiten und freuen uns, dass er dieses Engagement sehr zu schätzen weiß: „I thank u very much for getting your attention and I wish u all the best."

Susanne Erwig

Einblick Sierra Leone Oktober 2024

Abdul Sierra Leone

Am letzten Augustwochenende trafen wir uns in Fulda, um über die aktuelle Situation in Sierra Leone zu sprechen und die nächste Reise ins Land vorzubereiten. Leider konnte die für Januar 2024 geplante Reise aus politischen Gründen nicht stattfinden. Der Ausweichtermin im April 2024 fiel dann kurzfristig aus persönlichen Gründen ins Wasser. Danach mussten wir die Regenzeit abwarten, um nun voraussichtlich im November 2024 mit Karina und Ruth einen neuen Anlauf zu nehmen, der Clinic in Rorinka einen Besuch abzustatten.

Über Smartphones und Messengerdienste können wir einen gewissen Kontakt über die Entfernung aufrechterhalten, aber vieles lässt sich nur vor Ort regeln. Die technischen Probleme, die sich bei der online Ausbildung neuer Schüler_innen durch eine Homöopathin aus Kenia gezeigt haben, lassen uns momentan noch daran zweifeln, ob dieses Format zukünftig weiter durchgeführt werden kann. Es gilt hier zu schauen, inwieweit die technischen Voraussetzungen verbessert werden können.

Ziel der Reise im November 2024 soll es u.a. sein, den Wissensstand der Schüler_innen zu ermitteln, die online unterrichtet wurden. Mittels Lehrpraxis sollen sie in die praktische Arbeit eingeführt und ihre Arzneimittelkenntnisse vertieft werden. All dies erfolgt unter Einbeziehung der zuvor durch uns in Präsenz ausgebildeten Schüler_innen.

Ursel Roeckle und Uwe Brinn, Mitglieder unseres Kooperationspartners EAFA, reisten im März nach Sierra Leone und konnten sich einen aktuellen Eindruck der Lage im Land verschaffen. Ursels Schilderungen zur Hauptstadt Freetown und den dortigen Lebensbedingungen waren eher ernüchternd und zeigten mehr Rück- als Fortschritte. Positiv stimmte sie ein Besuch in der deutschen Botschaft und das Engagement der jetzigen Regierung für die Gesundheits- und Bildungspolitik, speziell für Frauen und Kinder. Die Klinic in Rorinka konnten sie mit einem engagierten Krankenpfleger besetzen, der in Sierra Leone auch Arbeiten übernimmt, die in Deutschland Ärzt_innen vorbehalten sind. Für unsere Arbeit stellt die Klinik eine Art „Basisstation“ dar.

Unser Ziel ist, dass in der Klinik die Homöopathie als wertvolle Ergänzung der westlichen Medizin gesehen wird und beides einen festen Platz in der Gesundheitsversorgung dieser Region findet. Außerdem erreichte uns die Anfrage einer Frauenkooperative, die sich eine Ausbildung in Homöopathie wünscht. Dadurch könnte die medizinische Versorgung der Frauen und Kinder in ihren Standorten verbessert werden. Inwieweit wir das personell und logistisch leisten können, wird unsere Gruppe im November 2024 erkunden.

Mit vielen Eindrücken und neuer Energie machten wir uns auf den Heimweg und danach an die Arbeit, um das Projekt weiter voranzubringen.

Karina Rabe & Ellen Hemeke


 

Einblick Sierra Leone Dezember 2022

Abdul Sierra Leone

Der Start in Freetown nach meiner Ankunft im Dezember 2022 verläuft holprig: Mein Koffer ist verschollen und ich kann nicht sofort mit der Arbeit vor Ort beginnen. Auch die erhoffte Arzneimittelgenehmigung beim Pharmacy Bord kommt trotz guter Vorbereitung nicht zustande, weil der zuständige Mitarbeiter verreist ist. That’s Africa! Zum Glück gibt es in dieser Situation Mrs. Marah, die Köchin im Hostel: Sie versorgt mich mit kulinarischen Leckereien wie Kochbananen, Reisbällchen, Süßkartoffeln mit Zwiebelsoße – und hält mich bei Laune, bis der Koffer endlich eintrifft. Am Tag drauf geht es bei strömendem Regen nach Rorinka, in nullkommanix stehen die wunderbar geteerten Straßen unter Wasser. Rorinka selbst präsentiert sich aufgeräumt, das Gelände ist bepflanzt mit Mais, Kassava, Papaya, Mangos und Cashew. Der Empfang ist vielversprechend: Die Clinic ist sauber, alle Ansprechpartner_innen motiviert und offen. Derzeit gibt es weniger Patient_innen, weil eine kleine Gebühr bezahlt werden soll. Dass kürzlich hier in der Gegend eine NGO die Leute umsonst behandelt hat, erschwert die Arbeit. Aber John Conteh, der „Doctor“, wie er hier genannt wird, ist optimistisch, dass die Zahlen wieder steigen. Er bemüht sich um die Erlaubnis, kleine OPs durchführen zu dürfen und könnte dann auch Brüche behandeln. Absolut notwendig hier!

Die Patient_innen in Rorinka warten schon, Homöopathie ist hier sehr gefragt. Ich warte gespannt auf den Montag, wenn der Unterricht beginnt. Parallel dazu arbeite ich an einer Lösung für das Internet in der Praxis. Unsere Kolleg_innen vom Kenia-Projekt haben für den geplanten Online-Unterricht den Kontakt zu Shari, ihrer Homöopathin vor Ort, hergestellt. Per WhatsApp Video vereinbaren wir, dass wir ab Anfang 2023 gemeinsam ein Lehrprogramm erstellen mit dem Ziel einer interafrikanischen Online-Ausbildung. Das Wochenende nutze ich zum Beispiel für den traditionellen Gang über den Markt mit all seinem Gewimmel und seiner einzigartigen Geräuschkulisse. Die Preise für Nahrungsmittel haben sich mindestens verdoppelt. Schließlich ist der Montag da und die ersten Patient_innen treffen noch vor den Schüler_innen ein. Gemeinsam behandeln wir die Patient_innen, „Doctor John“ sitzt dabei. Immer wieder diskutieren wir den Unterschied zwischen der Homöopathie und der Schulmedizin, hier auch „medical medicine“ oder „English medicine“ genannt. Vor dem Lunch trifft Ibrahim ein und wir reden über die letzten drei Jahre, über den Beruf des community health workers und die Segnungen der Homöopathie. Dann stellen wir zwei Tische auf, an einem behandeln Ibrahim und Abu, am anderen Abie und Musa, „Doctor John“ sitzt dabei und Lamin kommentiert. So macht das Arbeiten Spaß! Die Anamnese ist gemacht und es wird nur noch das Mittel diskutiert. Um 16 Uhr ist Feierabend: 18 Patienten, die trotz des schlechten Wetters die Sprechstunde wahrgenommen haben, wurden behandelt. Auch der Tag drauf läuft sehr erfolgreich, Abdul und Zainab kommen dazu – und auch interessierte neue Schüler_innen schauen vorbei, darunter eine junge Krankenschwesternschülerin, die in dieser Woche gleich hospitiert. Sie könnte in die neue Online-Ausbildung eingebunden werden. Verschiedene Schüler_innen stellen eigene Fälle aus der Praxis vor, die alle sehr gut gelaufen sind. Nach der Diskussion stelle ich Natrium vor, Ibrahim wird am nächsten Tag ein paar Natrium-Fälle präsentieren. 14 Patienten am Nachmittag und in der Abenddämmerung noch ein Patient von Ibrahim, der uns in seiner Funktion als hiesiger Polizeichef sogar Security anbietet!

Die Woche verläuft weiter ausgesprochen positiv: Täglich bis zu 24 Patient_innen, davon einige follow ups mit sehr erfreulichen Ergebnissen wie bei einem Kleinkind mit Fieber oder einer alten Dame mit Gehbeschwerden. Bei der Patientenbehandlung bleiben wir fast ausschließlich innerhalb der unterrichteten Mittel. Die Patient_innen sind zufrieden – und die Therapeut_innen auch. Unser Schüler Musa schreibt erfolgreich seine schriftliche Nachprüfung und besteht auch die praktische Prüfung. Wir besprechen Pulsatilla und Sepia, später noch Sulfur und Abdul und Ibrahim stellen einen eigenen Sulfur-Fall vor. Die Zeit rennt, ich versuche alle Ansprechpartner_innen vor Ort gemäß ihren Fähigkeiten bestmöglich einzubinden. Es folgt das Abfüllen der Mittel mit den Schüler_innen. Außerdem verteile ich Informationen wie unser Büchlein, in dem die Mittel anschaulich beschrieben werden und das Kenia-Heft. Am Samstag räume ich noch den Schrank in der Clinic auf, mache Inventur und behandle die letzten sieben Patient_innen, die noch angefahren, angelaufen, angehumpelt kommen. Mein Fazit: Unsere Schüler_innen verfügen über gutes Wissen und haben jeweils mindestens zwei Fälle vorgetragen. Ibrahim hat den Chinarindenversuch und Zainab über die AM-Herstellung referiert. Ich denke, wir können stolz auf sie sein. Die Möglichkeiten der Online-Schulung sind vor Ort technisch auf den Weg gebracht.

Mein letzter Abend: Es ist ruhig hier, jedenfalls bis um 5 Uhr der Muezzin ruft. Man kann Fledermäuse und Glühwürmchen beobachten, man hört die Zikaden, Sterne gibts auch reichlich. Und die Temperaturen nachts werden schon richtig angenehm. Es ist eine völlig andere Welt. Auch wenn ich schon öfter hier war, bedeutet es doch jedes Mal eine Riesenumstellung. Und der direkte Kontakt mit der Armut braucht Mitgefühl und Distanz. Da heißt es einen guten Mittelweg für sich zu finden, was auch nicht immer einfach ist. Wie immer verlasse ich Rorinka erschöpft und gleichzeitig dankbar und reich beschenkt – mit Obst und vielen neuen Erfahrungen.

Barbara Böttcher

 

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